Symposion 2012:

Symposion 2012

Ein Kongress voller Achtsamkeit, Entdeckerlust und mit viel, viel Praxis

Für eine kindliche Entwicklung sind elementare Erfahrungen wichtig, auf denen eine weitere Entwicklung aufbaut, (und Armin Krenz, Referent unserer Tagung, beschreibt dies so wunderschön:) "wie in Pfützen planschen, auf Bäume klettern, sich in Wäldern und hinter Büschen verstecken, über Zäune springen, in der Erde tiefe Höhlen ausbuddeln, mit Obstkernen weitspucken, in Brombeersträuchern Höhlen bauen, nachts mit Freunden unter freiem Himmel in einem Zelt schlafen, Klingelstreiche unternehmen und weglaufen, Grimassen ziehen und die Hosentaschen voller Schätze haben" …

Dies sind Räume, die von Kindern entdeckt und gestaltet werden, in denen sie leben, die sie emotional berühren, (‚bis das Herz zum Halse klopft'), die ihnen Sicherheit geben – und manchmal auch Raum geben für instabile und grenzwertige Momente, um zu lernen, zu entwickeln, zu entdecken, um allg. der Neugier Raum zu geben. Wie werden da die Grenzen geachtet, ausgelotet, umgangen, gewürdigt, verändert – wird sich da selbst begrenzt? Und wie arbeiten wir mit unseren und mit fremden Grenzen? Spannende Fragen. Spannende (Workshop-)Räume. Spannende Einblicke. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

Symposion 2012: »Räume entdecken - Grenzen achten«
Termin: Fr. / Sa., 13. – 14. April 2012

(das letzte Wochenende in den bayerischen Osterferien) im Freizeitzentrum in Gröbenzell bei München

FREITAG, 13.4.
14:45 BIS 15:15 UHR
Begrüßung und ein musikalisch-bewegender Beginn mit Reinhard Horn. Er zählt mit über 1 Million verkaufter Tonträger zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderliedermachern Deutschlands, Lippstadt

WORKSHOPS 1
FREITAG, 13.4.
15:30 BIS 17:00 UHR

1A »Bildung in Bewegung: Kinder klettern sich klug!«
Sonja Quante, Wiss. Mitarbeiterin am ZNL TransferZentrum für Neu rowissenschaften und Lernen in Ulm (Prof. M. Spitzer), Immenstadt

1B »Singen ist Kraftfutter für Kindergehirne« Singen, Bewegung, Musik und Tanz gehören eng zusammen!
Reinhardt Horn, Kinderliedermacher, Pädagoge, Lippstadt

1C »Stockkampfkunst als Kommunikation«
Sandra Passolt, Psychomotorikerin, Kinder und Jugendlichen Psychotherapeutin (FPI, HPG), Gröbenzell

1D »Identität und Professionalität im Beruf«
Armin Krenz, Dr., arbeitet am "Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik, IFAP", Kiel

HAUPTVORTRAG 1
FREITAG, 13.4
17:15 BIS 18:15 UHR
»Beziehungen bewegen Menschen – Bildung durch Bindung!«
Dr. Armin Krenz, IFAP, arbeitet und forscht mit Arbeitsschwerpunkt Elementarpädagogik v. a. zur Vernetzung aktueller Ergebnisse aus den Feldern der Bildungs-/ Bindungsforschung, Neurobiologie + Entwicklungspsychologie und ihrem Bedeutungswert für die Praxis

WORKSHOPS 2
SAMSTAG,14.4.
9:00 BIS 10:30 UHR

2A »Psychomotorik trifft Le Parcour/ Freerunning«
Heike Nixdorf, Heilerzieherin, Psychomotorikerin (IBP)® und Edi Manzinger, Anästhesist, der ein begeisterter Sportler in Le Parcour/Freerunning ist, Hebertshausen

2B »Viel Bewegung auf kleinem Raum«
Cornelia Scholl, Leiterin der Modelleinrichtung E. J. Kiphard, Rheinische Akademie im Förderverein Psychomotorik, Bonn

2C »Klammeraffe & Co. – Bewegen, Spielen und Lernen mit Alltagsmaterialien«
Birgit Hahnemann, Diplomsportlehrerin, systemische Beraterin (SG), Förderverein Psychomotorik Bonn e.V., Bonn

2D »Sehen, Spüren, Beleben – Zur Bedeutung der ‚Tiefgreifenden Rückversicherung' in der Psychomotorischen Praxis Aucouturier (PPA)«
Andrea Bay und Christine Hausch , Dipl. Soz. Pädagoginnen und PPA-Therapeutinnen/ASEFOP, Plüderhausen

HAUPTVORTRAG 2
SAMSTAG, 14.4.
11:00 BIS 12:00 UHR
»'Schatzsuche' – Ressourcen stärken in Krippe und Kita«
Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Professorin für Sportwissenschaft mit ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten: Gesundheitsförderung in Kindergarten und Schule, Bildung und Bewegung im Elementarbereich, Bewegte Schule, u. a. mit Forschungsprojekten "Schatzsuche Kindergarten", "Klettern in Kitas" oder auch BEOS (Bewegung und Ernährung an Oberfrankens Schulen), Bayreuth

WORKSHOPS 3
SAMSTAG, 14.4.
13:15 BIS 14:45 UHR

 

3A »Meine Grenzen sind auch Deine Grenzen! Spielerisch emotionale Kompetenzen fördern!«
Anja Götz, Magisterpädagogin, Gröbenzell und Selma Kogler, staatl. anerk. Erzieherin, Valley, beide Psychomotorikerinnen (IBP)®

3B »Mit allen Sinnen von Sinnen – vielfältige Spiele zur Wahrnehmungsentwicklung!«
Cornelia Scholl, Rheinische Akademie im Förderverein Psychomotorik, Bonn

3C »Wenn die Grenzen verschwimmen… Projekt M – die psychomotorische Antwort auf Übergewicht im Kindesalter«
Birgit Hahnemann, Förderverein Psychomotorik Bonn e.V., Bonn

3D Streichelwiese: Berührgeschichten und Entspannung für Kinder
Sonja Quante, Diplom Pädagogin, Lehrteam IBP, Immenstadt und Reinhard Horn, Kinderliedermacher, Pädagoge, Lippstadt

SAMSTAG, 14.4.
15:00 BIS 15:30 UHR
Bewegte Lieder
mit Reinhard Horn und Schlussworte

>> mehr Informationen in unserem PDF-Flyer

>> zur Online-Anmeldung

Das sind unsere Vorträge:

Dr. Armin Krenz, Kiel "Beziehungen bewegen Menschen – Bildung durch Bindung!"
Deutschland befindet sich zurzeit in einer Epoche des "Bildungswahns". Erwachsene befürchten, dass so genannte Bildungsfenster der Kinder verschlossen bleiben könnten, wenn nicht das Kind in möglichst allen Teilbereichen direkt und "vorschulisch" gefördert wird. Demgegenüber sagen Erkenntnisse der Bindungsforschung – in Vernetzung mit entwicklungspsychologischen Gesetzmäßigkeiten – genau das Gegenteil aus! Kinder bauen ihre Kompetenzen durch beziehungs- und alltagsorientierte Erfahrungen auf und aus. In diesem Vortrag geht es darum, Basisaspekte der Bindungs- und Bildungsforschung zu vernetzten und auf die Relevanz für eine beziehungsorientierte PRAXIS zu übertragen.
   
Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Bayreuth "'Schatzsuche in der Kita' – ressourcenorientierte Gesundheitsförderung"
Gesundheit und Bewegung sind elementare Bestandteile von Wohlbefinden, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Sie sind von zentraler Bedeutung für ein gelingendes Aufwachsen und die Entfaltung zu einer starken Persönlichkeit. Bereits im frühen Kindesalter bilden sich wesentliche Verhaltensweisen heraus, die für das gesamte Leben bestimmend sind und vor allem auch als Basis für Bildungs- und Erziehungsprozesse verstanden werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Konzept "Schatzsuche" entwickelt. Es stützt sich auf bewegungspädagogische Grundlagen, ein salutogenetisches Gesundheitsverständnis, Erkenntnisse der positiven Psychologie sowie systemisch-ressourcenorientierte Ansätze. Ziel dieses Ansatzes ist es, ein bewegungsanregendes, Ressourcen stärkendes Umfeld zu schaffen, das Kinder zu kompetenten und starken Persönlichkeiten heranwachsen lässt. So soll bei der "Schatzsuche" der Blick auf das Positive, auf die Stärken und Fähigkeiten der Kinder, auf deren "Schätze" gerichtet werden. Durch eine solche Grundhaltung lassen sich Entwicklungspotentiale besonders gut aktivieren.
In dem Vortrag soll es um Grundlagen und Anregungen für starke Begleiter/innen gehen, die auch konkret erfahrbar werden, sowie um Beispiele einer ressourcenorientierten Praxis.
   

Das sind unsere Workshops und Seminare:

Andrea Bay und Christine Hausch, Plüderhausen "Sehen, Spüren, Beleben – Zur Bedeutung der ‚Tiefgreifenden Rückversicherung' in der PPA"

„Die tiefgreifende Rückversicherung“ gilt als ein Begriff aus dem Ansatz der Psychomotorischen Praxis Aucouturier (PPA). Der workshop wendet sich u.a. ff Fragen zu:

Der workshop wird mit einem kurzen, prägnanten Theorieteil einführen in die Bedeutung, die die ‚Spiele der tiefgreifenden Rückversicherung‘ innerhalb der PPA beinhalten. Gleich gewichtend möchten wir verschiedene Erfahrungserlebnisse ermöglichen, nach denen die Kinder suchen, wenn sie sich den ‚Spielen der tiefgreifenden Rückversicherung‘ hingeben. Es wird um Erfahrungen gehen, die sowohl den eigenen Körper (Ich) betreffen, als auch das Zusammentreffen mit dem Anderen (Du).

Anja Götz und Selma Kogler, Gröbenzell und Valley
„Meine Grenzen sind auch Deine Grenzen! Spielerisch emotionale Kompetenzen fördern“

In diesem Workshop soll über bewegtes Spielen in der Gemeinschaft ein Erfahrungsfeld eröffnet werden, in dem man selbst erfahren und lernen kann, empathisch und wertschätzend mit seinem Gegenüber umzugehen. Die Stärkung der emotionalen und sozialen Kompetenzen ist ein wesentlicher Schritt in der Gewaltprävention.

Birgit Hahnemann, Bonn
„Wenn die Grenzen verschwimmen… Projekt M – die psychomotorische Antwort auf Übergewicht im Kindesalter“

Dicken Kindern fällt es schwer, nicht immer weiter zuzunehmen. Um den Teufelskreis von Übergewicht, eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Hänseleien, Vermeidung von Bewegungsanlässen und noch mehr Übergewicht zu unterbrechen haben sich interdisziplinäre Ansätze bewährt. Der Förderverein Psychomotorik, Bonn hat in Zusammenarbeit mit Ernährungsfachleuten und Medizinern ein Konzept entwickelt, was Abhilfe schaffen soll und schafft. In diesem workshop wird das Projekt M vorgestellt und es sollen zusammen mit den Teilnehmern sinnliche, bewegende und spielerische Anlässe der gesunden Ernährung und v.a. der freudvollen Bewegung erlebt werden.

Birgit Hahnemann, Bonn
„Klammeraffe & Co. - Bewegen, Spielen und Lernen mit Alltagsmaterialien“

Nicht immer ist es möglich, auf spezielle Sportgeräte zurückzugreifen. Insbesondere dann gilt es, das Selbstverständliche zu entdecken und damit die Kreativität zu fördern. Alltagsmaterialien wie Wäscheklammern, Zeitungspapier, Pappdeckel und mehr sind nicht wie Sportgeräte mit bestimmten Bewegungshandlungen verknüpft und eröffnen daher nahezu grenzenlose Spielräume. Die Möglichkeit vielfältiger materialer Erfahrung durch alltägliche Gegenstände in der psychomotorischen Entwicklungsbegleitung wird aufgezeigt und in der Praxis erprobt.

Reinhard Horn, Lippstadt
„Singen ist Kraftfutter für Kindergehirne“ Singen, Bewegung, Musik und Tanz gehören eng zusammen!

Die Bedeutung und Relevanz des Singens in einer ganzheitlich orientierten Pädagogik ist fundamental. Selbst neurobiologische Erkenntnisse belegen dies. So sagt Prof. Hüther: „Singen ist Kraftfutter für Kindergehirne“. Erfahren Sie in diesem Seminar die Kraft des Singens! Reinhard Horn stellt dabei ganzheitliche Kinderlieder mit vielen Spiel- und Bewegungsideen vor. Dabei vermittelt er die notwendigen Hintergründe für die individuelle pädagogische Praxis, so dass sie direkt am nächsten Morgen (oder Montag) starten können.

Armin Krenz, Kiel
„Identität und Professionalität im Beruf“

Ergebnisse der Bildungsforschung sowie der Neurobiologie zeigen deutlich, wie wichtig die PERSON des Erwachsenen für Selbstbildungsprozesse in Kindern sind. Es gibt keine Methode, die die Wertigkeit eines authentischen Erwachsenen in der Bildungsarbeit mit Kindern ersetzen könnte. Daher stellt sich die Frage, was genau eine „identische Persönlichkeit“ und eine „professionelle Handlungsgestaltung“ ausmacht. In diesem Seminar geht es darum, Antworten auf diese zentralen Fragen zu finden.

Heike Nixdorf und Edi Manzinger, Hebertshausen bei Dachau
„Psychomotorik trifft Le Parcour / Freerunning“

In dem Workshop soll ein kleiner Einblick in die Trendsportart Le Parcour/Freerunning gegeben werden, die sich immer größerer Beliebtheit rund um den Globus erfreut. Das Schöne an dieser bewegten Aktivität ist, dass sie an jedem Ort, wie z.B. in der Stadt, im Dorf oder in der Turnhalle praktikabel ist. Sie beeindruckt, weil ein Jeder damit beginnen kann, seine dingliche Umwelt genau zu betrachten und ihre Bewegungsmöglichkeiten nutzbar, erlebbar und bewegbar zu gestalten. In unserem Workshop schlagen wir eine Brücke von der psychomotorischen Philosophie und Haltung zu der von Le Parcour und Freerunning, die beispielsweise den Wettkampf grundsätzlich ablehnt. Wir zeigen, was für Kindergartenkinder, Kinder und Jugendliche machbar ist und wie groß der Spaßfaktor sein kann, wenn man bereit ist, die gewohnten, routinierten Bewegungsorte zu verlassen.

Sandra Passolt, Gröbenzell
„Stockkampfkunst als Kommunikation“

Elemente aus der philippinischen Stockkampfkunst Escrima ermöglichen einen intensiven Kontakt - ohne dabei direkten Körperkontakt zu haben: als Medium bieten die Stöcke die Möglichkeit, den Kontaktpunkt weg vom Körper in den ZwischenRaum (der Raum dazwischen) zu legen. Stöcke lassen schnell und direkt spüren „WAS ich tue und WIE ich es tue“. Sie lassen die eigene Kraft, die eigene Energie und Aktivität spürbar machen und sie bieten damit die Möglichkeit, Dinge körperlich erlebbar zu machen. Neben eigenem Erleben bietet der Workshop einen Einblick in die Stockarbeit mit Jugendlichen.

Sonja Quante, Immenstadt
„Bildung in Bewegung: Kinder klettern sich klug!“

Kinder klettern mit viel Freude, wann immer ein Hindernis sie lockt! Dabei erweitern sie nicht nur ihre motorischen Fähigkeiten, sie entdecken auch die Welt und erleben sich als selbstwirksam. Hierfür brauchen sie geeignete Räume, Zeiten und Angebote. Im Workshop werden leicht umsetzbare Kletterspiele zur Verknüpfung von Bildungsthemen mit Bewegung erprobt sowie Ergebnisse vorgestellt, die im Rahmen des Forschungsprojekts „Klettern in Kitas“ am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth entstanden sind.

Sonja Quante und Reinhard Horn, Immenstadt und Lippstadt
Streichelwiese: Berührgeschichten und Entspannung für Kinder

Wer kennt und liebt nicht die kleinen Rückenmassagen „Pizzabacken“ oder „Sommergewitter“? Berührungen und Massagen bedeuten Entspannung und Wohlgefühl - vorausgesetzt, sie entsprechen den Bedürfnissen der Berührten. Im Workshop werden wir neue Ideen zu entspannenden Berührspielen von Reinhard Horn und Sonja Quante erleben und genießen, die leicht mit Kindern von ca. 4-10 Jahren umgesetzt werden können und (auch Erwachsenen) positive Energie und Kraft schenken. Diese sind in einem gemeinsamen CD/Buch-Projekt des erfolg­reichen Kinderliedermachers und der bekannten Autorin für Kinderentspannung entstanden. An den Geschichten der Streichelwiese haben auch FortbildungsteilnehmerInnen des IBP mitgewirkt.

Cornelia Scholl, Bonn
"‘Mit allen Sinnen von Sinnen‘ - vielfältige Spiele zur Wahrnehmungsentwicklung“

„Kinder sind eigensinnig, können mit Ihrem Frohsinn anstecken, sind leichtsinnig und für jeden Unsinn zu haben. Wo Kinder sind, sind auch die Sinne im Spiel" (Renate Zimmer). Die Reizaufnahme und (Reiz-) Verarbeitung durch die Sinnessysteme erschließt den Kindern die Welt und stellt damit die Grundlage des Lernens für sie dar. In diesem workshop wird das Zusammenspiel von Sinneswahrnehmung, Wahrnehmungsverarbeitung und psychomotorische Förderung thematisiert.

Cornelia Scholl, Bonn
„Viel Bewegung auf kleinem Raum“

Im Kindergartenalltag ist deutlich spürbar, dass sich Kindheit in den letzten Jahren sehr verändert hat. Die Kinder erleben einerseits eine Welt, die wenig Anreize für Bewegung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers bietet, andererseits werden sie überhäuft mit Reizen, die sie kaum verarbeiten können. Im Schaffen von Spiel – Raum bietet Psychomotorik als ein bewegungspädagogisches Konzept viele Ansatzpunkte für eine kindgerechte Entwicklung.

Organisation:

Von Freitag, 13.4.2012 (14:45 Uhr Beginn)
bis Samstag, 14.4.2012 (15:30 Uhr Schlussworte)

Symposions-Gebühr:

125 € (Frühbucherrabatt bis 13.2.2012, dann 150 €)
Gruppenermäßigung möglich. Bitte fragen Sie beim Institut an.

In der Gebühr sind enthalten:

2 musikalisch-bewegende Veranstaltungen: Eröffnung (Fr.) und Verabschiedung (Sa.),
2 Vorträge, 2 workshops (zu je 90 min.)

Zusätzlich besteht die Möglichkeit gegen eine Gebühr von 30,-Euro einen weiteren, dritten workshop zu buchen.

>> zur Online-Anmeldung

 

Das sind unsere ReferentInnen:

Andrea Bay, Dipl.Soz.päd. und PPA-Therapeutin / ASEFOP.
Seit 2001 selbständig tätig und seit 2005 gemeinsam mit Christine Hausch in eigenen Praxisräumen in Plüderhausen, nahe Stuttgart. Dort erfolgt v.a. Beratung von Eltern, Familien und von pädagogischen Fachteams, Fortbildungs- und Vortragsarbeit zu Themen der kindlichen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der psycho-affektiven Entwicklung, offene Psychomotorikgruppen für Mutter+Kind ab 3 Monaten und Kinder ab 3 Jahren, Einzel- und Kleingruppen-Therapie mit Kindern im Alter zwischen 3 und 14 Jahren, Körperpsychotherapie für Erwachsene; das Hauptinteresse gilt dem dialogischen Geschehen zwischen Menschen und Mensch-Umwelt sowie die Suche nach Expression als eines der Grundbedürfnisse des Menschen und Basis für eine gelungene psycho-emotionale Entwicklung, Plüderhausen
   
Anja Götz, Magisterpädagogin und Psychomotorikerin (IBP)®.
Zusatzausbildung als Sucht- und Gewaltpräventionsfachkraft. Langjährige Praxiserfahrung im Heil- und Sonderpädagogischen Hilfsdienst für verhaltensauffällige Kinder in den Bereichen Krippe und Kindergarten, Gröbenzell
   
Birgit Hahnemann
Diplomsportlehrerin, systemische Beraterin (SG), Mitarbeiterin im Förderverein Psychomotorik Bonn e.V., Beratungsstelle für Kindesentwicklung, Bonn
   
Christine Hausch, Dipl.Soz.päd. und PPA-Therapeutin / ASEFOP
Seit 2001 selbständig tätig und seit 2005 gemeinsam mit Christine Hausch in eigenen Praxisräumen in Plüderhausen, nahe Stuttgart. Dort erfolgt v.a. Beratung von Eltern, Familien und von pädagogischen Fachteams, Fortbildungs- und Vortragsarbeit zu Themen der kindlichen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der psycho-affektiven Entwicklung, offene Psychomotorikgruppen für Mutter+Kind ab 3 Monaten und Kinder ab 3 Jahren, Einzel- und Kleingruppen-Therapie mit Kindern im Alter zwischen 3 und 14 Jahren, Schreibaby-Beratung; das Hauptinteresse gilt dem dialogischen Geschehen zwischen Menschen und Mensch-Umwelt sowie die Suche nach Expression als eines der Grundbedürfnisse des Menschen und Basis für eine gelungene psycho-emotionale Entwicklung, Plüderhausen
   
Reinhard Horn ist Kinderliedermacher, Komponist und Pädagoge.
Er zählt mit über 1 Million verkaufter Tonträger und diverser medialer Präsenz (u.a. KI.KA, ZDF, Super RTL) zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderliedermachern Deutschlands. Zahlreiche Auslandskonzerte, wie in Argentinien, Brasilien, Chile, Frankreich, Niederlande, Spanien, Uruguay u.v.a.m., jährlich rund 150 Konzerten, u.a. Alte Oper in Frankfurt/Main, Circus Krone in München, Dortmunder Westfalenhalle, Lippstadt.
   
Selma Kogler, staatl. anerk. Erzieherin und Psychomotorikerin (IBP)®.
Seit über acht Jahren in der offenen Jugendarbeit tätig, seit ca. sechs Jahren als Psychomotorikerin in verschiedenen Gruppenkontexten (integrative Kindergruppen, Eltern-Kind-Gruppen), arbeitet als Jugendsozialarbeiterin an einer Grundschule. Einer ihrer Schwerpunkte an der Grundschule sind Gewaltpräventionsprojekte, Valley.
   
Armin Krenz, Dr.
Arbeitet seit 1985 am außeruniversitären "Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik, IFAP, in Kiel" mit Arbeitsschwerpunkt Elementarpädagogik, bes. mit dem Forschungsschwerpunkt der Vernetzung aktueller Ergebnisse aus den Feldern der Bildungs-/ Bindungsforschung, Neurobiologie + Entwicklungspsychologie und ihrem Bedeutungswert für die Praxis. Er ist Autor von zahlreichen Fachbüchern, Lehrwerken, Artikeln in Fachzeitschriften sowie Rezensent und Herausgeber des elementarpädagogischen Standardwerkes "Handbuchs für Erzieher/innen in Krippe, Kindergarten, Kita und Hort" (seit 2001), Kiel
   
Edi Manzinger
Studierte Medizin und ist derzeit als Anästhesist im Zentralklinikum Augsburg tätig. Er hält Fortbildungen für andere Mediziner, Pflegepersonal und für ehrenamtliche Mitglieder der Bergwacht und ist seit einigen Jahren auch ehrenamtlich für die Bergwacht tätig, fährt regelmäßig Einsätze mit dem Notarztwagen. In seiner Freizeit begeistert er sich für die Sportart Le Parcour/Freerunning. Hebertshausen bei Dachau.
   
Heike Nixdorf
Ist staatlich anerkannte Heilerzieherin, Psychomotorikerin (IBP)® und kann auf eine langjährige Berufserfahrung zurückgreifen, als stellvertretende Leitung in einer Wohngruppe mit Jugendlichen und Erwachsenen, die Lernbehinderungen, geistige und körperliche Behinderungen haben und teilweise durch psychische Erkrankungen und Symptome beeinträchtigt sind. In den letzten Jahren arbeitete sie als Leitung einer Integrationsgruppe in einem Kindergarten und bietet seit einem Jahr auch außerhalb des Kindergartens Psychomotorikstunden für Kinder an. Sie legt besonders großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern und den ihr anvertrauten Kindern und hat unheimlich viel Freude an ihrer Arbeit, Hebertshausen bei Dachau.
   
Sandra Passolt
Psychomotorikerin, Kinder und Jugendlichen Psychotherapeutin (FPI, HPG), Universitäts-Weiterbildung "Stockkampfkunst als Kommunikation" ; Arbeitsschwerpunkte: Bewegungstherapie in der stationären Kinder- und Jugendpsychosomatik sowie in freier Praxis vor allem mit essgestörten Jugendlichen, Referentin am IBP; Prozessbegleitung der Module 2 und 3 am IBP, Gröbenzell
   
Sonja Quante
Diplom Pädagogin, Lehrteam IBP (Modul 1), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm (Prof. M. Spitzer), von 2005 – 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth (Prof. U. Ungerer-Röhrich), Systemischer Coach (Beratung, Teamentwicklung), Fortbildnerin und Autorin (www.viel-bewegen.de), Immenstadt
   
Cornelia Scholl
Referentin der Rheinischen Akademie im Förderverein Psychomotorik, Leiterin der Modelleinrichtung E.J.Kiphard, Bonn
   
Ulrike Ungerer-Röhrich, Prof. Dr.
Professorin für Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Sport und seine Organisation für Kinder und Jugendliche an der Universität Bayreuth, Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Gesundheitsförderung in Kindergarten und Schule, Bildung und Bewegung im Elementarbereich, Bewegte Schule, Qualifikation durch E-Learning, systemische und ressourcenorientierte Konzepte im Coaching. Diese Schwerpunkte sind u.a. mit Forschungsprojekten verbunden wie "Schatzsuche im Kindergarten", "Klettern in Kitas" oder auch BEOS (Bewegung und Ernährung an Oberfrankens Schulen), Bayreuth
   
   

 

 

>> Bilder von unserem Spiel-Symposion 2008
>> Bilder von unserem Spiel-Symposion 2010