Bilder Psychomotorik

FACHTAGUNG 2019:

Symposion 2018


Eine Psychomotorik - Fachtagung
anl. des 70.Geburtstag von Michael Passolt

Samstag den 30.3.2019 in Gröbenzell bei München

mit

Udo Baer mit Gabriele Frick-Baer

Udo Baer, Dr. phil., Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorsitzender der Stiftung Würde, Berlin

Gabriele Frick-Baer, Dr. phil., Diplom-Pädagogin, Kreative Leib- und Traumatherapeutin, Mitbegründerin und Therapeutische Leiterin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde, Berlin

Claus Koch
Dr. phil. Diplompsychologe, Vorstandsmitglied des „Archiv der Zukunft“, Heidelberg u. Berlin

Hans von Lüpke
Dr. med., Kinderarzt, Psychotherapeut in eigener Praxis, Frankfurt/Main

Michael Passolt
Dipl.-Motologe, Psychomotoriker, Supervisor (FPI). Seit 1991 Leiter des IBP, München

Susie Wimmer
Clown in Krisengebieten, Dozentin, Regisseurin, München

Peter Uffelmann
Coach, Supervisor, Trainer, Greifenberg
 

ANMELDUNG – VERANSTALTUNGS-ORT

IBP - Institut für Psychomotorik, Michael Passolt, Artilleriestr. 15, 
D-80636 München, Email: info@ibp-psychomotorik.de, ibp-psychomotorik.de

Veranstaltungsort:
Großer Saal im Freizeitzentrum, Wildmoosstr. 36, D – 82194 Gröbenzell

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ABLAUF FACHTAGUNG 2019

 
Samstag, 30.3.2019
   
8.15 – 9:00 Uhr Ankommen, Öffnung des Tagungsbüros
9.00 – 10.00 Uhr Begrüßung und 1. Vortrag Udo Baer und Gabriele Frick-Baer, Berlin „Menschenwürde - Kinderwürde - würdigende Begegnungen. Was Menschenkinder brauchen, um ihr Würde-Ich zu entwickeln und zu entfalten“
10.00 – 10.30 Uhr Kaffee/Tee - Pause
10.30 – 11:30 Uhr 2. Vortrag: Claus Koch, Berlin/Heidelberg
„Odysseusjahre - die Reise von der Pubertät ins Erwachsenenalter“
11:30 – 11:50 Uhr Blitz-Austausch zu den Vorträgen
11:50 – 13:00 Uhr Mittagspause
13:00 – 14:00 Uhr 3. Vortrag Hans von Lüpke, Frankfurt/M ‚Leben ist lebenslange Kommunikation‘
14.00 – 14.30 Uhr Susie Wimmer, München 'Immer der Nase nach!'
14.30 – 15.30 Uhr 4.Vortrag Michael Passolt, München
„PsychoMotorik und die ‚Poesie des Moments“
15.30 – 16.30 Uhr „Dem Menschen würdevoll begegnen“
ReferentInnen und TeilnehmerInnen im Diskurs Moderation: Peter Uffelmann, Greifenberg anschl. Schlussworte
   

ORGANISATION

Unser Fachtag findet am Samstag, 30.April 2019, von 9:00 – 16:30 Uhr statt.

Tagungsort:
Großer Saal im Freizeitzentrum, Wildmoosstr. 36, in 82194 Gröbenzell bei München

Anfahrt:
Auto: bitte parken Sie auf den Parkplätzen am Freizeitzentrum
S-Bahn: Mit der S-3 Richtung Mammendorf, Ausstieg in Gröbenzell, Ein Weg an der S-Bahnlinie führt direkt zum Freizeitzentrum

Gebühr:
95,- € (Frühbucherrabatt. Anmeldung und Zahlung bis 31.1.2019), danach 120,- €

Es besteht die Möglichkeit, ein Mittagessen für 8,- € (Lasagne/ Gemüse oder Fleisch) vorab zu buchen bzw. im Restaurant a la carte zu bestellen.

Bitte bedenken Sie, dass wir Teams, Ausbildungsgruppen, allg. kollektiven Anmeldungen eine Gruppenermäßigung ermöglichen. Bitte fragen Sie beim Institut an.

>> mehr Informationen in unserem PDF-Flyer <<

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VORTRÄGE:


Udo Baer und Gabriele Frick-Baer, Berlin

Menschenwürde - Kinderwürde - würdigende Begegnungen.
Was Menschenkinder brauchen, um ihr Würde-Ich zu entwickeln und zu entfalten

Menschenwürde - Kinderwürde - würdigende Begegnungen wird in diesem Vortrag vorgestellt. Würde wird dabei vor allem als aktiver Prozess des Würdigens in menschlichen Beziehungen verstanden. Würde ist konkrete Würdigung oder gar nicht.

Udo Baer, Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor

Gabriele Frick-Baer, Dr. phil. (Erziehungswissenschaften), Diplom-Pädagogin, Kreative Leib- und Traumatherapeutin, Heilpraktikerin (Psychotherapie), Mitbegründerin und Therapeutische Leiterin der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde, Ehrenvorsitzende der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen e.V. (AKL), wissenschaftliche Mitarbeiterin des Modellprojekts „Gerontotraumatologische Hilfen Rhein-Ruhr“ im Verbundprojekt „Alter und Trauma“.

 


Claus Koch

Odysseusjahre - die Reise von der Pubertät ins Erwachsenenalter

Die Pubertät markiert das Ende der Kindheit. Vorsichtig beginnen die Jugendlichen, sich von ihren Eltern abzugrenzen. „Wer bin ich?“ lautet die Frage, wenn sie, wie einst Odysseus, ihre abenteuerliche Reise ins Erwachsenwerden antreten. Nur dass ihr Ziel nicht länger der Heimathafen ist, sondern sie nach neuen Gefilden Ausschau halten. Nach und nach fallen die gewohnten Leitplanken von Elternhaus und Schule weg, und der Frage nach der eigenen Identität folgt dann immer häufiger die Frage nach dem „Wohin“. Entscheidungen müssen getroffen werden, Weichen werden gestellt. Diesen Weg ins Erwachsenwerden, mit all seinen Höhen und Tiefen, mit all seinen Gefahren, aber auch unendlichen Glücksgefühlen, in unzähligen Popsongs, Romanen und Filmen immer wieder beschworen, will der Vortrag beschreiben. Und die Rolle, die wir als Eltern dabei einnehmen.

Claus Koch, Dr. phil., Diplompsychologe, war bis 2015 Verlagsleiter im Bereich Sachbuch im Beltz Verlag Weinheim. Daneben beschäftigt er sich seit vielen Jahren in vielen Büchern, Aufsätzen und Vorträgen mit der Entwicklungspsychologie des Kindes unter psychoanalytischen und bindungstheoretischen Gesichtspunkten, u.a. mit einem Lehrauftrag an der Universität Bielefeld. Zusammen mit Udo Baer, mit dem zusammen er 2015 das Pädagogische Institut Berlin gegründet hat, betreibt er den Blog www.kinder-und-wuerde.de


Hans von Lüpke

Leben ist lebenslange Kommunikation

Kommunikation als dialogische Beziehungsgestaltung beginnt schon im Mutterleib. Und Kommunikation ist von Anfang an ein Wagnis, ein Abenteuer mit Gefahren, dem Risiko von Missverständnissen, aber auch mit der Chance eines entwicklungsfördernden „interactional repair“ und der Entdeckung bislang unbekannter Möglichkeiten und Welten. Früh gewonnene implizite Beziehungserfahrungen bilden die Grundlage für jede -auch die verbale- Verständigung. Sie sind ein Basisstein von ‚Würde‘. Voraussetzung ist die „offene Tür“ (‚Open Door‘): jene Ermutigung zur kreativen Erprobung des nichtkalkulierbaren, überraschenden Unbekannten ohne Angst vor „Fehlern“, wie Michael Passolt sie in seinem Modell von psychomotorischer Arbeit entwickelt hat. Dies soll im Vortrag, begleitet von Videobeispielen, in seiner lebenslangen Bedeutung dargestellt werden.

Hans von Lüpke ist Kinderarzt, Psychotherapeut in eigener Praxis. In Publikationen, Vorträgen und Seminaren gilt sein Interesse der Thematik von Entwicklungs- und Therapiekonzepten mit besonderem Blick auf die Wechselwirkungen zwischen organischen, psychischen und sozialen Faktoren in der lebenslangen Entwicklung sowie der Bedeutung von pränatalen Erfahrungen für die Entwicklungspsychologie. Mit immer wiederkehrendem Gespür, Geschick und transversalem Blick versucht er eine Integration von Forschungsergebnissen aus Pränatalpsychologie, Säuglingsforschung, Neurobiologie und neueren Konzepten in der Selbstpsychologie zu entwickeln. Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt/M., Mainz, Innsbruck und Erfurt.


Michael Passolt, München

„PsychoMotorik und die ‚Poesie des Moments‘

Psychomotorische Stunden sind meist außergewöhnliche Stunden. Spielerisch erlebnisreich und voller bewegter, bewegender und überraschender Wendungen. Die Stunden gleichen häufig einer Expeditionsreise – und das ‚Open-Door-Konzept‘ öffnet die Türen. Spätestens jetzt ist der Ausgang der Stunde ungewiss. Denn wechselnde Sichtweisen und leidenschaftliche Fragen können den Verlauf einer Stunde immer wieder mit neuen Möglichkeiten öffnen. Psychomotorische Wege sind dann eben auch Wege ins Unbekannte. Sind wir in unserer Praxis nicht eigentlich Abenteurer in einem Land von Abenteuern?

Der Vortrag möchte einen besonderen Blick auf mögliche und auch bedeutende dialogische Momente unserer psychomotorischen Arbeit legen, die Haltung erfordert, um manche Missverständnisse in unvorhergesehenen Prozessen adäquat begleiten zu können. Wie können wir dabei ‚im Dialog sein‘? Wie könnte Kooperation und Interaktion gelingen? Welchen Anteil haben Stille und Staunen? Forschen und Entdecken? Wo und wie entwickelt sich würdevolle Arbeit?

Befinden wir uns auf dem Weg, so wissen wir aber auch aus der Praxis und mit unseren zahlreichen Erfahrungen, dass mancher Weg auf der Karte (so auch in der Vorbereitung) viel einfacher aussieht, als er wirklich ist! Steil und holprig kann er sein, mühsam und stolprig, herzenswarm und auch gänsehautfühlig - und so häufig mit überraschenden Entdeckungen! Wie sagte das Münchner Original, Joseph Huber, der "Finessensepperl", so schön: "Nix Gwiß woas ma net."

Michael Passolt, Diplom-Motologe und Psychomotoriker, Supervisor (FPI). Abgeschlossene Studien der Politik-, Geschichts- und Sportwissenschaft. 12 Jahre Schulerfahrung in Gymnasium, Berufs- und Berufsfachschule, Hauptschule, u.a. 6 Jahre an den Montessori-Schulen im Kinderzentrum München. Weitere Ausbildungen in Montessori-Pädagogik, Psychodrama, Leibtherapie, Supervision. Seit 1991 Leiter des 'Institut für Bewegungsbildung und Psychomotorik' (IBP), München.


Peter Uffelmann

Peter Uffelmann, Moderation ist Pädagoge, Sportwissenschaftler, Psychotherapeut, Coach und Lehr-Supervisor/ Supervisor (EAG), Business- und Gesundheitscoach; Leiter und Geschäftsführung von Competto Training und Beratung. Seit Februar 2006 Projektleitung "Coaching für Schulleitungen" im Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München. Lehraufträge an FU Amsterdam, Uni Köln, Uni Marburg, EAG Norwegen, Uni Innsbruck. Peter Uffelmann ist Mitbegründer des IBP.


Susie Wimmer

'Immer der Nase nach!'

Susie Wimmer, ist derzeit aktiver Clown ohne Grenzen (Indien, Nepal, Rumänien, Türkei, Litauen, Iran) und 2.Vorstand im ‚Clown ohne Grenzen e.V‘. Sie ist Mitbegründerin der ‚Clowns Without Borders International‘, ‚KlinikClown‘, seit 1985 Tänzerin, Performancekünstlerin, Schauspielpatientin der ärztlichen Gesprächsführung der TU München, Choreographin, Regisseurin (http://paradeis-productions.com/cv_de.html) und improvisiert leidenschaftlich gern. Sie hält weltweit Vorträge und gibt Workshops für Clownerie, Improvisation und Akrobatik, München.

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