Inhalt Workshops 3
Samstag, 10.4.2010 - 14.00 – 15.30 Uhr
3-A Renate Zimmer, (Universität Osnabrück), Osnabrück
“Du wärst das Auto - und ich der Polizist (Seminar)
In dem Seminar werden die Grundlagen einer bewegungsorientierten Sprachförderung vorgestellt und Anregungen zur Verknüpfung sprachlicher und motorischer Ausdrucksmöglichkeiten gegeben. An Beispielen wird aufgezeigt, wie sich die Sprache in Verbindung mit Bewegungsspielen lustvoll, gleichzeitig aber auch strukturiert fördern lässt.
Renate Zimmer, Professorin für Sportpädagogik an der Universität Osnabrück. Neben ihrer Lehrtätigkeit hat sie sich vor allem durch zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge mit den Schwerpunkten frühkindliche Bewegungserziehung und Psychomotorik einen Namen gemacht. Sie arbeitet selbst regelmäßig mit Kindern und engagiert sich sehr in der Erzieherinnen- und Lehrerinnenfortbildung, Leiterin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), Bundesverdienstkreuz, Osnabrück
3-B Rupert Schoch, (Institut PuR), Hamburg
„Vom Spielen in der Musik“
Wir wollen nicht sehen, wie Musiker an ihrem Instrument arbeiten, wir wollen sie spielen sehen. Musik machen meint vor allem spielen. Mit Instrumenten, mit der Stimme. Das freie Spiel mit Klängen und Rhythmen ermöglicht vitale Begegnungen und schafft Räume für intensive, gemeinschaftsbildende Erlebnisse. In diesem Workshop möchte ich zum Spiel mit Rhythmen und Klängen einladen, möchte die Grundlagen einer rhythmischen Psychomotorik vorstellen und vor allem mit den Teilnehmerinnen selber ins Spiel kommen.
Rupert Schoch, Motopäde, Musiker, Dozent für rhythmische Psychomotorik. Von 1988 bis 2006 Leiter des Institut Coburger, in dem auf der Basis von Klang und Rhythmus Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen eine psychomotorische Entwicklungsbegleitung angeboten wurde. Seit 2006 Lehrer für Musik und Psychomotorik an einer Fachschule für Heilerziehungspflege in Hamburg.
3-C Rudolf Lensing-Conrady, (Rheinische Akademie), Bonn
„Alles im Lot? – spielerisch in die Balance kommen“
Der Verbesserung von Gleichgewicht und zugrunde liegenden Körper- und Raumwahrnehmungen über motivierende vestibuläre Reize wird in allen Bereichen von Pädagogik und Therapie immer größere Bedeutung beigemessen. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der Fähigkeit, vestibuläre Erfahrungen verarbeiten zu können, ein bedeutender Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt und Anstoß zu weiteren Entwicklungsschritten gegeben wird. Gleichgewichtsförderung verbessert die Befindlichkeit und schafft Lernvoraussetzungen. Der Problemgehalt heutiger Kindheit liegt in besonderer Weise im Fehlen dieser sensomotorischen Grundwahrnehmungen. Der Praxisworkshop will Einblicke in die praktische und spielerische Umsetzung der Gleichgewichtsförderung geben.
Rudolf Lensing-Conrady, ist Sportpädagoge, Geschäftsführer im Förderverein Psychomotorik Bonn, Autor verschiedener Fachbücher im Bereich der Psychomotorik, Referent der Rheinischen Akademie, als Themenpate „Raumgestaltung“ Mitglied im Projektbeirat „Gute und gesunde Kindertagesstätte“ der Bertelsmann-Stiftung. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Unfallkasse NRW sorgt für eine Verbindung gestalterischer und sicherheitsrelevanter Gesichtspunkte, die in die Arbeit der Raumplanungsgruppe „PRAEGUNG ®“ beim Förderverein Psychomotorik Bonn einfließen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für angewandte Bewegungsforschung ist er Mitautor der Bonner Risikostudie und erforscht das intuitive Wissen im Kindesalter. Daneben widmet sich der leidenschaftliche Karussellfahrer dem Thema Gleichgewicht, für das er auch eine Reihe spezifischer Geräte entwickelt hat.
3-D Jutta Kohtz, (Institut FIPS), Bielefeld
„Mit Zwergen und Elfen unterwegs“ (Kinder von 0-3)
Spielen bedeutet für Kinder sich mit Leichtigkeit, Konzentration und Engagement mit der Welt auseinanderzusetzen, um sie zu durchdringen und zu verstehen. Kinder unter drei Jahren untersuchen und erforschen alles, was ihnen begegnet. Dabei eignen sie sich viele Fähigkeiten und Fertigkeiten an. Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung sind dabei von zentraler Wichtigkeit. Damit sie ihre neu erworbenen Fähigkeiten weiter ausprobieren können, müssen ihnen entsprechende Möglichkeiten und Materialien zur Verfügung gestellt werden. Mit Bewegungsgeschichten und Ideen aus der Psychomotorik können wir den Forschergeist fördern und den Spielalltag erlebnisreich gestalten.
Jutta Kohtz, Diplom-Heilpädagogin, Mitarbeiterin an der Psychomotorischen Förderstelle und am Fortbildungsinstitut für Psychomotorik (FIPS), Bielefeld
>> Workshops 1 (Freitag, 9.4.2010 - 16.00 – 17.30 Uhr)
>> Workshops 2 (Samstag, 10.4.2010 - 9.45 – 11.15 Uhr)
>> zur Online-Anmeldung
>> Bilder von unserem Spiel-Symposion 2008




















